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Spiritus Magicus
denke das undenkbare...
Alfred Horvath last updated 30.09.2016
Unterbewusstsein Unterbewusstsein ist, Zeiten an denen wir da waren aber unserer selbst als derjenige der da ist nicht gewahr waren und wir dennoch Informationen erhalten haben, also wahrgenommen haben. Wir waren da, haben Informationen erkennen können, waren uns aber als uns selbst die diese Informationen erhalten haben nicht gewahr. Schwierige Ausdrucksweise und schwieriges Thema. Beschreiben Sie mal einem Uhrwaldmenschen was eine Tasse ist. Selbst wenn er noch nie eine Tasse aus Porzellan gesehen hat kann er diese nun erkennen, wenn er mal eine sieht. Beschreiben Sie die Farbe Grün. Das ist völlig unmöglich. Ich meine jetzt nicht, diese Farbe einem blinden oder farbenblinden zu beschreiben. Beschreiben sie die Farbe Grün. Einem Sehenden der auch Farben sehen kann. Wie sehen Sie die Farbe Grün. Ich habe mal gelernt wie die Farbe Grün ausschaut. Ich habe wahrscheinlich mal ein Blatt gesehen und Mutti hat gesagt, dass dieses Blatt grün ist. So weiß ich ab dem Zeitpunkt, was Grün ist. Danach kam dann Moosgrün, Lindgrün und all das andere Grün hinzu. Aber ob meine Mutter das Blattgrün jemals so sah wie ich kann ich niemals feststellen. Vielleicht sah meine Mutter das Blattgrün so wie ich die Farbe Lila sehe. Und Lila sah sie wie ich einen blaurot sehe. Hier kann uns also keine Definition weiterhelfen, wenn wir beschreiben sollten, was Grün ist. Beschreiben Sie jemanden wie es sich anfühlt, wenn Sie da sind und sich Ihrer selbst bewusst sind als jener der da ist. Sie können vielleicht eine Beschreibung davon abliefern wessen Sie sich bewusst sind und dann vergleichen, ob der Gegenüber das auch erkennen kann oder er das nicht erkennen kann, es also für Hirngespinste hält. Aber Sie können dem Gegenüber nicht wirklich erklären wie es sich für Sie anfühlt da zu sein, bewusst da zu sein und zu wissen, dass Sie es sind, der da ist. Der Gegenüber wird bestimmt von sich behaupten auch da zu sein. Ob der aber mehr da ist als Sie oder Sie mehr da sind als er, das können Sie nicht feststellen. Nicht objektiv. Sicherlich können Sie immer sagen, ich bin mehr da. Ich bin größer, stärker, habe mehr Geld und all das. Da wir diesen Punkt nicht klären können müssen wir einfach von Ein – Aus ausgehen. Jemand ist weg vom Fenster oder jemand ist da. Wie weit er da ist, ob es da auch eine Skala von Da sein gibt, wir wissen es nicht wirklich. Wir können eine Skala davon machen, was der Da seiende um sich herum wahrnimmt. Wenn jemand hellsichtig ist oder telepathisch veranlagt ist so ist dies zwar ein mehr an Wahrnehmung der Umgebung, aber ob dieser Jemand deswegen mehr Da ist? Wir können das nur vermuten. Normalerweise gehen wir davon aus, dass wenn jemand solche „esoterischen“ Dinge machen kann er auch mehr Da ist. Also sich seiner selbst mehr gewahr ist. Und somit auch mehr von seinem Unterbewusstsein weiß. Das nehmen wir aber nur an. Wenn wir nun vieles aus unserem Unterbewusstsein wüssten, dann wäre damit aber noch nicht viel erreicht. Wir könnten uns in unserem Leben immer noch saudumm anstellen. Oder uns übertölpeln oder austricksen lassen. Also ist das Aufdecken von Unterbewusstheiten nicht ein Alles Heilsbringer. Was nützt es mir, wenn ich mich voll an alle jene Zeiten erinnern könnte als ich auf dem Klo saß. Oder als ich auf dem Sofa stockbesoffen lag. Was dachte ich in dem Moment? Diese Zeiten können wirklich sehr unwichtig sein. Also uninteressant. Es gibt aber Bereiche des Unterbewussten die interessant sein können. Auch für unser jetziges Leben. Natürlich auch für zukünftige Leben. Bereiche, wie sie im Film „Telefon“ dargestellt werden. Wir leben so vor uns hin und es kommt ein Trigger der uns zu einer bestimmten vorprogrammierten Handlung mehr oder minder zwingt. Oder zu einer bestimmten „Denkweise“. Was der wichtigere Punkt hier ist. Ein Trigger, also eine Wahrnehmung der Umgebung, welcher unser Denken in eine bestimmte vorprogrammierte Weise lenkt. Das sind die interessanteren Bereiche des Unterbewusstseins. Ach ja, ich vergaß, das gibt es gar nicht. „Das gibt es nicht“ ist ein sehr beliebter Denk Befehl. Dieser liegt nicht notwendigerweise in diesen Worten vor. Solche Denk Befehle sind normalerweise so abgelegt, dass sie sprach neutral sind. Die werden erst im gegenwärtigen Denken in Worte gefasst. Normalerweise in Worte der Muttersprache oder der Sprache des Landes in dem man lebt. Es gibt eine Grundregel, die uns hier weiter hilft: Befehle können nur dann befolgt werden, wenn diese uns bekannt sind. Selbst wenn Befehle oder Anweisungen im Unterbewusstsein schlummern. Diese bewirken nichts. Erst wenn diese in unser Bewusstsein dringen können sie von uns auch beachtet und befolg werden. Somit können wir diese Dinge auch erkennen und weiter verfolgen. Ein Befehl muss aber nicht nur in uns abgelegt sein. Es gibt auch Befehle die in Materie oder der Umgebungen abgelegt sind. „Kauf mich“ ist ein typischer Befehl der in Materie „eingegossen“ ist. Natürlich liegt dieser Wortlaut nicht in der Materie. Das ist etwas das den Wunsch „hab mich“ erzeugt. Also haben wollen. Ich gebe Ihnen hier nur ein paar Stichpunkte. Die eigene Beobachtung dieser Dinge kann nicht ersetzt werden durch noch so viele Worte. Das wäre genauso unmöglich wie Ihnen erklären zu wollen, wie ich die Farbe Grün sehe. Kucken Sie also mal, was sie so an Denk Befehlen den lieben langen Tag über so reinbekommen. Einfach mal locker die Aufmerksamkeit auf sein Rumdenken ab und zu lenken und wenn was Interessantes so an Gedachtem daherkommt, dann mal nachhaken und genauer hinschauen. Wenn Sie möchten.
Feldlinien - Unterbewusstsein
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