Home Impressum Links Zeitreisen Null-zeit Zeitparadoxon Feldlinien
Spiritus Magicus
denke das undenkbare...
Alfred Horvath last updated 30.09.2016
Gedanken im Kopf Wir haben ein Gehirn das als komplexer Computer betrachtet werden könnte. Normalerweise ist es so, dass ich das Gehirn benötige um meine gegenwärtige Umgebung zu erkennen, Vergangene Erfahrungen zu betrachten und Schlüsse ziehen zu können. Wenn mein Gehirn nicht funktioniert kann ich das nicht. Egal welche Sicht der Dinge über das Leben und den Körper eingenommen wird kann ich ohne das Gehirn nicht richtig „denken“ oder wahrnehmen. Wenn ich etwas wahrnehme, dann wird mittels elektronischer Signale die Sinneswahrnehmung kodiert und transportiert und im Gehirn irgendwie weiterverarbeitet. Richte ich meine Aufmerksamkeit auf diesen Datenstrom so kann ich mir dessen bewusst sein, was dieser Datenstrom an Informationen zu bieten hat. Dieser Datenstrom ist immer da, nur muss ich diesen nicht immer verfolgen. Ich kann den Fernseher an haben muss aber nicht hinschauen und kann ein Buch lesen. Erst wenn ich auf den Fernseher schaue kann ich dem Programm folgen. Ergo bin ich jener dem etwas bewusst werden kann. Diese Wahrnehmungselektronik ist nicht das Bewusstsein. Allerdings ohne diese Elektronik kann ich mir dessen was um mich herum abgeht nicht gewahr werden. Nun stellt sich aber die spannende Frage, wie ich es anstelle, auf den „Schirm“ der Wahrnehmungen zu schauen? Wie genau geht das? Ich muss ehrlich sagen, ich weiß das einfach nicht. Sicher weiß ich was ich zu tun habe wenn ich „durch die Augen kucken soll“, aber wie genau das funktioniert kann ich nicht sagen. Ich kucke einfach. Und wenn ich nicht kucke sondern meine Aufmerksamkeit auf der Vergangenheit habe so kann es passieren, dass ich mir dessen nicht mal bewusst bin, dass ich nicht mehr „hinkucke“. Erst dann wenn ich zum Beispiel beim Autofahren vor mich hin träume und mich der Hintermann anhupt schrecke ich auf und kucke wieder auf die Straße. Es gibt also den Hinschauer und die Hinschau Elektronik. Beides ist nicht identisch. Rein technisch betrachtet liegt ein Datenstrom vor. Dieser ist zum Beispiel die Augenwahrnehmung der Umgebung gemacht mit meinen Augen. Dieser Datenstrom wird vom Gehirn verarbeitet. Ich muss aber nicht „hinschauen“. Mich also nicht in diesen Datenstrom einklinken. Wenn ich das tue und mitbekomme was meine Augen so sehen mache ich das einfach. Da ich das nicht lernen muss kann ich das einfach. Vielleicht muss das ein Neugeborenes erst lernen. Daran kann ich mich aber nicht erinnern. Also, ich greife den Datenstrom ab und sehe. So auch mit Geräuschen. Und anderen Sinneseindrücken. Da dies eine elektronische Sache ist, die auch gemessen werden kann (es wurden bestimmte Areale des Gehirns bestimmten Wahrnehmungen zugeordnet. Ich tippe mal, dass dort die Signal Weiterverarbeitung stattfindet) könnte mittels Elektronik auch dieser Prozess gestört und manipuliert werden. Dies ist für den Datenstrom der Gegenwart so möglich. Wie schaut es nun mit der Vergangenheit aus? Wie geht das wenn ich ein Bild aus der Vergangenheit anschaue? Diese elektronischen Signale sind in der Gegenwart nicht vorhanden. Es muss also aus der Datenbank ein Datenpaket geholt werden welches dann wahrscheinlich in die vorhandene Dekodier Elektronik geschickt wird (so wie die aktuellen „Bilder“ der Augen welche in der Gegenwart aufgenommen werden) und ich diese Daten dann als Bild anschauen kann. Da mein Gehirn nur eine dieser Dekodier Schaltkreise hat kann ich entweder nur ein Bild aus der Vergangenheit oder aus dem aktuellen Datenstrom dekodiert anschauen. Beides gleichzeitig geht nicht. Also haben wir ein Datenpaket. Dieses Datenpaket wird in eine Dekodier Einheit geschickt und dort als „Bild“ zum anschauen bereitgestellt. Das kann ich anschauen, muss aber nicht. Das Datenpaket kann ein aktuelles Datenpaket vom Auge sein oder ein Datenpaket aus der Datenbank. Also von der Vergangenheit. Es gibt hier noch einen weiteren Faktor. Wenn ich ein Datenpaket von der Gegenwart der Augenwahrnehmung erhalte und ich dieses anschaue, oder auch nicht, so wird gleichzeitig dieses Datenpaket in der Datenbank abgespeichert. Also nicht nur das, sondern viel mehr. Aber wir wollen es hier nicht komplex machen. Wenn ich ein Bild aus der Datenbank hole und dieses anschaue, also ein Bild aus meiner Vergangenheit, dann wird dieses Bild aus der Vergangenheit das ich gerade anschaue wieder in die Datenbank abgespeichert, als neue Erinnerung. Diesmal aber mit dem „tag“: Bild geschaut aus meiner Vergangenheit. Plus weiteren Informationen. Wie zum Beispiel meine Gedanken oder Gefühle beim Betrachten dieses Bildes. Dieser Punkt hier ist wichtiger als man meinen könnte. Dass also diese Bild Betrachtung der Bilder der Vergangenheit wieder neu als Gegenwarts Wahrnehmung abgespeichert werden. Beispiel der Anwendung: Wenn jemand durcheinander gebracht werden soll oder in eine bestimmte Richtung hin manipuliert werden soll so kann dieses Prinzip ausgenützt werden. Es muss nur gelingen ein Bild, also eine vermeintliche Erinnerung der Vergangenheit der Person, als echte Erinnerung der Person erscheinen zu lassen. Sprich, falsche Erinnerungen werden dann als echte Erinnerungen der Vergangenheit der Person neu abgespeichert und diese Aktion ist dann als Erinnerung vorhanden. Dazu können auch Kino oder Fernsehen verwendet werden. Ist der Einstieg erst mal geschafft so kann auf dieser ersten falschen Erinnerung aufgebaut werden.
Feldlinien - Gedanken im Kopf
<<< Inhalt >>>