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Spiritus Magicus
denke das undenkbare...
Alfred Horvath last updated 30.09.2016
Denk Maschinen Ich habe im letzten Beitrag über Denk Kontrolle geschrieben. Der Hasen Bau geht aber noch tiefer in das Erdreich hinein. Wir betreten jetzt den Bereich „dunkler Materie“ des Verstandes. Hier wird es erst richtig finster. Aber legen wir los. Nehmen wir mal an wir sitzen im Garten und hören im Radio die Nachrichten. Es kommt eine Meldung. Wenn wir diese verfolgen denken wir an bestimmte Dinge. An was wir denken ist unsere Meinung zu diesem Thema. Nach dieser kurzen Meldung kommt die nächste über ein anderes Thema. Vielleicht lässt uns das kalt und wir denken gerade an etwas anderes. Dann kommt wieder eine andere Meldung die uns wieder interessiert und wir denken über diese kurz nach. So hüpfen wir von Gedanken zu Gedanken. Im Takt der Meldungen. Das funktioniert auch in anderen Situationen. Beim Fernsehen oder in der Bar oder in der Arbeit. Jemand sagt etwas oder macht etwas und unsere Gedanken reflektieren das Beobachtete. Soweit scheint das alles normal zu sein. Unnormal wäre es ja, wenn der Boss mit uns spricht über das Thema Dübel und wir denken an Bügeln und sind nicht bei der Sache der Dübel. So, das ist schon richtig. Aber wenn man es genauer betrachtet geschieht dieses „begleitende Denken“ doch eher automatisch. Meldung = Denken über diese Meldung. Nächste Meldung = Denken über diese andere Meldung. Ping, Ping, Ping. Den ganzen Tag. Also scheint dieses Verhalten eine Art Automatik zu sein. Das rattert automatisch so vor sich hin. Wir müssen hier nichts absichtlich machen. Meldung – Ratter Ratter. Sprich, das ist eine Maschine. Ein Denk Maschine. Ein Computer. Nicht etwas das mit einem Computer simuliert werden könnte, sondern ein echter Computer. Äh, wie kann den ein Computer in meinem Kopf sein? Also, im Kopf ist dieser nicht. Das ist Elektronik. Aber nicht welche in Form von Neuronen, Synapsen und was da noch so alles auf zellularer Ebene drin ist. Lassen wir aber mal die Hardware beiseite. Egal wie diese gebaut ist und aus was und wo diese ist funktioniert es wie ein Computer. Oder besser formuliert, wie ein Computer Programm. Es kommen Informationen rein und das Programm liefert uns aus unserer Datenbank gleiche oder ähnliche Informationen. Schon mal gedachtes, erlebtes oder sonst wie abgespeichertes. Es sind immer abgespeicherte Informationen die unser Denken uns präsentiert. Also das was wir als Realität betrachten. Das was wir gelernt haben Realität zu sein. Jetzt kommt eine schwierige Frage: Wie wissen Sie dass die Informationen welche in der Datenbank drin sind real waren zu der Zeit als diese Informationen abgespeichert wurden? Wenn das Informationen sind welche noch einen Bezug zur Gegenwart haben so ist der Beweis der Echtheit einfach. Unfall vor 5 Jahren. Narbe am Finger. Bingo. Aber wenn es keinen Bezug zur Gegenwart gibt? Was dann? Da wir normalerweise nicht darüber nachdenken lassen wir alles durchgehen und betrachten es als real was da uns von der Denk Maschine präsentiert wird. Das mal nur als Neben Thematik in den Raum geworfen. Bleiben wir aber beim Haupt Thema der Denk Maschine. Die „Wissenschaft“ weiß, dass es da in uns eine richtige Maschine gibt. Etwas das automatisch agiert und reagiert. Das erkennt man daran, dass diese Maschine ohne „Nachdenken“, also ohne Verzögerung agiert. Ähnlich ein trainierter körperlicher Übungen. Oder Instrumentenspiel. Wenn der Geiger über jeden Strich erst nachdenken müsste, wie er den genau machen muss um einen bestimmten Ton zu erzeugen, so würde sein Geigenspiel bestimmt nicht sehr gut klingen. Wenn diese Wissenschaft die Maschine austesten will, dann sind diese Versuchsreihen davon geprägt, dass dem Proband keine Zeit zum Nachdenken gegeben wird. Wollen diese Jungs den Menschen selber austesten, dann bekommt dieser Zeit für seine Aktion oder Reaktion die im Rahmen der Testumgebung von ihm verlangt wird. „Wort Assoziationen“ sind ein Beispiel für das Austesten der Denk Maschine. Der Mensch interessiert da überhaupt nicht. Es wird ein Wort genannt und der Proband soll das was ihm angeboten wird mitteilen. Also am besten genau das was die Denk Maschine an Datenbankinhalten als erstes ausgespuckt hat. Ich weiß zwar nicht zu was das genau gut sein soll, aber wahrscheinlich kann man damit Schlüsse auf die Programmierung (Software) des Probanden ziehen. Und eben auch empirische Untersuchungen machen. Ebenso kann man damit die Programmierung die man selber gemacht hat überprüfen. Die Effizienz dieser steigern. Oder die Um Programmierung überprüfen. Wichtig ist: Wir haben einen Computer in uns. Dieser liefert Daten aus der Datenbank. Dieser läuft automatisch. Anhand seiner Programmierung. Programmierung: Es gibt zwei unterschiedliche Programmierungen. Es kann programmiert werden wie die Suche ausgeführt wird. Also die Such Parameter. Und welche Informationen auf den „Schirm“ ausgegeben werden und welche nicht. Und es können die Daten selbst programmiert werden. Das ist aber schwieriger. Denn wenn diese Daten vom Menschen als falsch erkannt werden ist die ganze Programmierarbeit umsonst gewesen. Die Programmierer wären aufgeflogen. Man muss wieder ganz von vorn anfangen. Schauen wir tiefer in die Sache rein. Ich weiß nicht wie, warum, seit wann. Sagen wir, die Hardware ist unter dem Tisch und wir haben vor uns eine Maus, Tastatur und Bildschirm. Die Maschine macht die Arbeit und wir interagieren mit dem Ergebnis der Arbeit. Also betrachten wir den Schirm. Kreuzworträtsel. Wir lesen was abgefragt wird. Datenbank liefert Vorschläge und wir kucken ob es passt. Passt es tragen wir es ein. Praktisch. Wir müssen nicht selber nachschauen. Macht der Computer. Dateneingabe: Jemand fragt uns nach unserer Telefonnummer. Zack, schon ist die Abfrage erledigt und wir können diese dem Fragesteller mitteilen. Wenn das System nicht mehr gut, akkurat und schnell arbeitet haben wir ein Problem. Dann müssen wir in anderen Datenbanken nachschauen. Merkzettel oder gleich auf dem Smart Phone nachschlagen. Deswegen heißt es ja Smart Phone. „Streng Dich nicht an, kuck hier habe ich alle Daten die Du wissen musst in meiner Datenbank.“ Das sind jetzt die praktischen positiven Aspekte dieser Maschine in uns. Vor dem Computer Zeitalter war das ein wirklich taugliches Werkzeug uns mit Informationen zu versorgen. Ist es auch immer noch, trotz Computerzeitalter. Wenn wir wüssten, dass wir so ein Ding in uns haben, so würden wir dieses Ding auch besser benützen. Also effizienter. Aber so was wurde uns nicht beigebracht. Jeder weiß davon, jeder kennt es und benützt es, aber es wird hier keine Bedienungsanleitung dafür geschrieben. Wahrscheinlich weil wir dieses Ding als „sind wir selbst“ betrachten. Das ist aber nicht wir selbst. Das ist eine Maschine. Ein Automat. Aber wie alle Werkzeuge kann auch dieses Werkzeug für negative Dinge eingesetzt werden. Um es negativ einsetzen zu können muss zunächst verschwiegen werden, was da genau ist und wie das genau funktioniert. Danach muss erforscht werden, wie genau das Ding funktioniert. Und danach kann damit experimentiert werden wie dieses Ding anderen Zwecken dienlich sein kann. Es gibt noch einen weiteren Computer in uns. Dieser ist für die Motorik zuständig. Wenn wir Radfahren lernen oder Auto fahren oder ein Instrument spielen kommt dieser Computer zum Einsatz. Die Programmierung ist mitunter zeitaufwendig. Es werden die Handgriffe so lang wiederholt bis diese vollständig einprogrammiert sind und danach autonom ablaufen. Sind diese Handgriffe komplexer so muss nach der Programmierung diese von Zeit zu Zeit oder gar täglich aufgefrischt werden. Ein Programmierprinzip ist also „Wiederholung“. Das gilt auch für den Daten Computer. Wird ein Text auswendig gelernt so genügt es meist nicht sich diesen Text einmal durchzulesen. Der muss nochmals und nochmals gelesen werden bis der Computer sich das merken (abspeichern) kann. Wahrscheinlich könnte dies auch schneller gehen, wenn wir ein Handbuch über diesen Computer hätten. Aber Wiederholung ist der Schlüssel. Schauen wir auf ein praktisches Beispiel: In der Werbung gibt es so etwas das ich „reminder“ nenne. Ein „Erinnere Dich“. Es wird ein 25 Sekunden Sport gesendet über Produkt A. Der Werbeblock läuft weiter und es werden andere Spots gezeigt. Nach einigen Spots kommt der „reminder“. Dieser Spot über das schon gezeigte Produkt dauert nur noch 5 Sekunden oder weniger und teilt nur noch die Kernaussage dieses Spots mit. Diese Wiederholung soll das „Gelernte“ besser einspeichern helfen. Deswegen wird es gemacht. Diese Technik basiert auf die „Wiederholungs“ Programmierung. Es gibt aber mehr Techniken die angewendet werden können. Programmierung durch Umformulierung. Die Datenbank liefert nur Informationen. Informationen die gleich oder ähnlich sind. Und genau dies ist der Schlüssel. Die Ähnlichkeit der Daten. Meldung 1: „Alle Besucher des Stadions müssen sich ausweisen“. Der Empfänger dieser Information denkt über diese Information möglicherweise nach. Sagt zu sich vielleicht „Naja, das hält die Trottel fern. Ist ja nicht so schlecht. Auch wenn das noch ein Mehr an Überwachung ist“. Diese Schlüsse, also das was der Mensch sich dazu gedacht hat wird zusammen mit der Input Information in der Datenbank abgespeichert. Meldung 2: „Alle Besucher des Stadions müssen sich registrieren“. Der Empfänger dieser Information erhält nun von der Datenbank die Meldung 1 und was er für eigene Gedanken oder Schlüsse zu dieser Meldung gefasst hat. „Ist ja nicht so schlimm“ als Kern Gedanke. Nun wird nicht weiter über diese Meldung 2 frisch nachgedacht, sondern der Schluss oder Gedanke von Meldung 1 wird auch auf Meldung 2 angewendet und wiederum mit Meldung 2 zusammen abgespeichert. Das Beispiel ist jetzt nicht so gut, aber die Wirkweise sollte damit klar erkennbar sein. Sicherlich gibt es den Einen oder Anderen dem das sofort auffällt. Aber meist nur dann, wenn er der Meldung 1 schon negativ gegenüber stand. Im Prinzip ist diese Technik auch basierend auf der Wiederholung. Dies könnte auch als „Variations Wiederholungs Technik“ bezeichnet werden. Der Titel dieses Artikels ist eigentlich falsch gewählt. Denn diese „Denk Maschine“ denkt nicht selbst. Diese Maschine speichert Informationen und gibt diese aus. Anhand von Gleichheiten und Ähnlichkeiten. Die Datenbank speichert die Input Informationen und das Gedachte des Datenbank Eigentümers. Ebenso speichert diese Datenbank sozusagen das „Wellenmuster“ der Kern Information ab. Also die eigentliche Information und nicht nur den Sound des Wort Klanges. Oder das Bild des vom Auge aufgenommen wurde. Die Datenbank kann somit nach verschiedenen Kriterien nach Dingen in dieser suchen. Es kann nach einem Wort gesucht werden und auch nach dem Wellenmuster dieses Wortes. Oder sagen wir exakter, nach dem Hauptgedanken den dieses Wort oder Wortgruppe ausdrücken soll. Die Gedanken welche von dieser Maschine kommen sind keine frisch gedachten Gedanken oder Bewertungen oder Schlüsse zu Informationen. Dies sind abgespeicherte Gedanken. Problematisch wird es dann, wenn der Datenbank Benutzer diese Bewertungen oder Schlüsse als seine eigenen gerade frisch gedachten Gedanken verwechselt. Und genau hier setzt auch Manipulation an. Zumindest eine Art von Manipulation. Es werden mit Informationen Datenbank Abrufe „getriggert“ welche dann Gedachtes mit ausspuckt. Dieses Gedachte das mit ausgespuckt wird muss nicht mal etwas sein, das der Benutzer der Datenbank damals selbst gedacht hat. Verwirrend? Wir machen mal ein Dumm Beispiel um das zu entwirren. Datenbank Benutzer Willi. Kurz nur Willi. Willi ist 5 Jahre alt. Willi sieht seine Tante. Tante hat einen großen Kropf. Schaut richtig riesig aus für Willi und Willi ist sich ganz sicher, dass er so was nicht auch haben will. Datenbank speichert Bild und Konzept vom Kropf. Plus seine Abneigung so einen Kropf zu bekommen. Der Sohn der Tante erzählt dem Willi in ernster Stimme, dass man so einen Kropf bekommt wenn man zu lang in die Luft schaut. Willi merkt sich das auch und denkt sich, lieber nichts riskieren, auch wenn das unwahrscheinlich erscheint, und nicht zu lang nach oben kucken. Höchstens so 5 Sekunden. Willi geht durch das Leben und hat das alles schon längst vergessen. Die Datenbank aber nicht. Willi wird Maler. Er mag Decken streichen überhaupt nicht. Die Arme werden schnell müde und eigentlich fühlt er sich nicht gut beim Deckenstreichen. Er kann das zwar beobachten, weiß aber nicht warum er das nicht mag. So überlässt er das Deckenstreichen seinen Kollegen. Irgendwann einmal kann er sich nicht mehr vor dieser ungeliebten Arbeit drücken und er muss Zimmer für Zimmer Decken streichen. Jetzt da er nicht mehr auskommt kann es passieren, dass die Datenbank den ganzen Inhalt ausspuckt. Vorher, als er nur maximal ein Zimmer gestrichen hat und bei der Decke gleich 3 Rauchpausen eingelegt hat brachte die Datenbank nur die Information rüber, dass es nicht gut ist über längere Zeit in die Luft zu schauen. Willi hat diesen Datenbank Inhalt schon bemerkt. Aber er wollte sich dadurch beruhigen, indem er zu sich selber sagte, er schaue nicht wirklich in die Luft sondern auf die Decke. Da aber die Datenbank nach Ähnlichkeiten operieren kann (ohne dabei aber selbstständig zu denken) half das nicht wirklich viel. Jetzt da Willi den ganzen Tag auf die Decke schaut schiebt die Datenbank den gesamten Inhalt rüber, da der Benutzer dieser Datenbank bisher nicht auf diese Informationen reagiert hat und immer noch in die Luft schaut. Jetzt kann Willi erkennen, warum er nicht in die Luft schauen sollte. Jetzt da er den gesamten Inhalt von damals vor sich hat könnte er diesen Vorgang neu überdenken oder neu bewerten. Aufgrund von seinem jetzigen Wissen kann er feststellen, dass diese Information vom Sohn der Tante falsch ist und über Bord werfen. Muss er aber nicht. Denn es kann ja die Information korrekt sein die in der Datenbank drin steht. Oder er kann auch den „Schmarrn“ weiter glauben oder er hat zwar alle Informationen von damals, interessiert sich aber nicht dafür und denkt nicht neu darüber nach. Alle klar wie das funktioniert? Die Informationen in der Datenbank können richtig sein. Oder falsch. Reinhauen tun aber die Schlüsse. Wenn diese falsch sind wird es schwierig. Oder wenn die Gedanken und Schlüsse Quelle verwechselt wird. Willi dachte für sich damals, er will keinen Kropf haben und ist zu dem Schluss gekommen deswegen nicht mehr zu lange in die Luft zu kucken. Aber es könnte ja auch sein, dass dem Will damals das egal war und er sich sicher fühlte keinen Kropf bekommen zu können. Nun aber der Sohn der Tante diese Gefahr für sich sah und es auch Will gesagt hat, damit ihm dieses mögliche Schicksal erspart bliebe. Der Angsthase war der Sohn der Tante. Willi speichert nun auch die Schlüsse und Entscheidungen (und die Angst) vom Sohn der Tante mit in seiner Datenbank ab. In der Gegenwart nun kann es passieren, dass die Datenbank beim Malern der Decke diese Angst und die Schlüsse vom Sohn der Tante liefert. Wie solle dann Will erkennen, dass dies nicht seine Schlüsse und Ängste von damals waren, wenn die Datenbank nur vage Informationen liefert? Also nur Teile der Gesamt Information. Also kann Will in der Gegenwart auch durch Fremd Gedachtes beeinflusst werden. Erst wenn die Datenbank den vollen Datensatz liefert kann dies aussortiert werden. Im real Existierenden Leben sind viele Daten Pakete in dieser Datenbank drin. Wenn alle diese uns in der Gegenwart so wie im Beispiel Willi negativ beeinflussen würden, wären wir wirklich im Eimer. Zum Glück ist das nicht so. Aber dennoch sollte das im Auge behalten werden. Denn der natürliche Vorgang kann wenn erforscht und katalogisiert, auch für unnatürliche Zwecke und Absichten missbraucht werden. Also als Werkzeug für Kontrolle und Manipulation benützt werden.
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