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Spiritus Magicus
denke das undenkbare...
Alfred Horvath last updated 30.09.2016
Bewusstsein und Wissen Um irgendwann einmal unser Bewusstsein steigern zu können müssen wir uns genauer anschauen, was das Wort Bewusstsein eigentlich bedeutet. Normalerweise sollte es ganz einfach zu beschreiben sein, was Bewusstsein ist. Wir haben etwas zu viel Alkohol Intus und liegen auf dem Sofa „stockbesoffen“ und kriegen von uns selbst und unserer Umgebung nichts mehr mit. Wenn wir in diesem Zustand sind merken wir es nicht einmal, dass wir nichts mehr mitbekommen. Unser Bewusstsein ist so gemindert, dass wir nicht mehr wissen, dass wir nichts mehr wissen. Erst wenn wir wieder aus diesem Rausch aufwachen können wir uns umschauen, nehmen die Umgebung wieder wahr und werden uns unserer selbst auch wieder gewahr. Möglicherweise können wir uns auch noch daran erinnern was vor dem Blackout geschah. Aber an den genauen Zeitpunkt des Startens des Blackouts können wir uns nicht mehr erinnern. Wir können uns jetzt nach dem Aufwachen nur an das Aufwachen erinnern. Unser Bewusstsein also nach dem Aufwachen aus dem Rausche umfasst ein Wissen über uns selbst und eine Beobachtung unserer Umgebung mit unseren körperlichen Sinnen. Sehen, Schmecken und so weiter. Wir können also schon mal anhand dieses einfachen Beispiels einige Eckpunkte von Bewusstsein herausarbeiten: Wir wissen dass wir es sind die da sind und die wach da sind. Mehr oder minder wach. Wir haben körperliche Sinneseindrücke unserer Umgebung. Diese dringen zu uns durch. Wir können sehen wo wir sind, haben ein Gefühl für Zeit und spüren auch etwas. Kopfschmerzen zum Beispiel. Der erste wichtige Punkt für Bewusstsein ist: Wir wissen, dass wir es sind die es wissen. Ohne die Beobachtung, das Erkennen unserer selbst kann es also kein Bewusstsein geben. Ob wir nun noch zusätzlich dazu etwas sehen, schmecken, riechen, tasten, Körper fühlen oder was auch immer zusammen oder nur vereinzelt da ist, das ist sekundär. Wenn wir nicht wissen, dass es wir sind die da sind und etwas wahrnehmen oder wissen, gibt es kein Wahrnehmen und Wissen von. Wir haben hier vor unseren Augen einen weiteren spannenden Punkt liegen. Unser Bewusstsein über uns selbst kann ganz einfach durch chemische Stoffe abgeschaltet werden. Eine bestimmte Menge Alkohol in den Körper geschüttet und Zack, weg ist das Bewusstsein. Es geht natürlich auch mit anderen Chemikalien. Der Körper ist noch da, das Herz schlägt, der Körper reagiert noch auf Reize. Aber ich bin weg vom Fenster. Und merke das nicht einmal. Spannende Sache wenn man es mal von einem anderen Blickwinkel aus betrachtet. Ich kann also mit bestimmten Chemikalien „ausgeschaltet“ werden. Möglicherweise gibt es noch andere Methoden um das Gleiche machen zu können. Irgendwelche Energie Wellen zum Beispiel. Wie weiß ich nun, dass ich nicht ausgeschaltet bin? Ich hoffe, diese Frage ist kein Problem. Ich gehe einfach mal davon aus, wenn ich diese Zeilen tippen kann und wenn ich diese Zeilen lesen kann, dass ich dann da bin und mir meiner selbst bewusst bin. Wenn ich das schon in Zweifel ziehen muss, dann habe ich aber ein Problem. Also behaupte ich einfach mal, ich bin da und ich bin mir meiner selbst bewusst. Eigentlich muss ich dieses Bewusstsein nicht steigern. Was soll es da auch ein Mehr an Bewusstsein geben. Ich bin da und merke dass ich es bin der da ist. Aber von der Welt da draußen um mich herum, davon weiß ich so gut wie nichts. Was passiert gerade in München, in China, auf dem Andromeda Nebel. Schlage ich ein Buch über höhere Mathematik auf so blicke ich nichts. Es gibt also noch eine Menge mehr zu wissen als bloß das, dass ich darüber weiß da zu sein. Kurbeln wir den Lebensfilm zurück auf Anfang. Wir kommen in das Leben. Irgendwann einmal geht das Licht an und wir wissen, dass wir da sind. Möglicherweise nicht für den ganzen Tag. Für einen Moment. Dann sind wir wieder weg. Die Dauer des Da Seins wird länger und schließlich sind war da. Das Licht ist an. Nun, da wir uns unserer selbst bewusst sind können wir anfangen zu lernen. Uns wird beigebracht, dass man auch beschissen werden kann. Beim Hütchen Spiel, beim Würfeln, beim Kartenspielen, durch die Werbung oder durch Verkäufer, um nur einiges zu nennen. Je länger wir leben desto mehr lernen wir von unserer Umwelt. Dann werden wir älter und unser Da Sein wird wieder weniger. Wir sind öfters weg und irgendwann einmal sind wir ganz weg. Was dann passiert, wir wissen es nicht. Vermutlich kommen wir wieder und es geht wieder von vorn los. Wenn wir uns an etwas aus unserer Vergangenheit erinnern, dann von Zeiten an denen wir Da waren. Selbst Jahre später haben wir keine Erinnerung an die Zeit als wir volltrunken auf dem Sofa lagen. Hier gibt es also einen versteckten Bereich, den wir nicht unter Kontrolle haben. Wir sehen also, es gibt viel zu wissen. In der Innenschau und in der Außenwelt. Selbst das was auf dem Mond passiert ist uns nicht bekannt. Oder tief unten im Meer. Oder wo auch immer. Wir müssen uns also klar sein, egal wie gebildet, ausgebildet oder wissend wir sind, dass es viele Bereiche mehr gibt von denen wir keine Ahnung haben. Das nun als Unbewusstsein, Unterbewusstsein zu bezeichnen wäre allerdings falsch. Nehmen wir das „Unterbewusstsein“. Dieser Begriff sollte sich auf jene Zeiten beziehen, wo wir Da sind, uns aber unserer selbst nicht gewahr sind. Jetzt haben wir aber schon wieder einen Begriff der viele Fragen aufstellt. Wie kann ich vorhanden sein, dessen mir aber nicht bewusst sein und dennoch kann dieses was da an Informationen ist mich beeinflussen? Unbewusst. Das Unterbewusstsein solle ja Gewalt, Befehlsgewalt über mich und mein Handeln haben. Beispiel aus dem Film Telefon mit Charles Bronson in der Hauptrolle. Da gibt es Agenten die nicht wissen, dass sie Agenten sind. Erst mit einem Stichwort, oder einem Satz, werden diese Agenten aktiviert. Über das Telefon zum Beispiel. Und nach dieser Aktivierung führen sie die „unterbewussten“ Befehle aus. Eigentlich sollte das nicht gehen. Denn ich kann nur dann etwas befolgen, wenn ich davon weiß. Wie kann ich einen Befehl Folge leisten der nicht ausgesprochen wurde? Ob das so geht wie in diesem Film dargestellt wird kann ich nicht sagen. Aber es gibt bestimmt Forschungen die sich mit dieser Thematik beschäftigt. Von der Werbung bis hin zu Geheimdiensten nehme ich mal an. Also sollte es da einen Bereich geben der erforscht werden kann und der genügend Potential zur praktischen Anwendung hat, sodass es sich rentiert darüber Forschungen zu machen. Wenn ich nun also davon ausgehe, dass es so etwas wie das „Unterbewusstsein“ gibt, dann müsste dieses in Etwa so funktionieren wie das Nicht Bewusstsein. Nicht Bewusstsein ist die Stufe vor dem Erkennen, dass ich da bin und mich wahrnehmen kann als jenen der sich selbst erkennt. Wenn ich also in einem Zustand der Unbewusstheit bin, so bin ich nicht in der Lage zu erkennen, dass ich mir meiner selbst nicht bewusst bin und so kann ich in diesem Zustand auch keine Maßnahmen ergreifen mein Bewusstsein zu steigern. Erst wenn ich wieder da bin und erkenne dass ich da bin kann ich Schritte unternehmen mein Bewusstsein zu steigern. Eine Bewusstseins Steigerung kann zwei Richtungen einnehmen. Die einfache und relativ einfache Richtung ist, mehr Wissen über die Umgebung zu erhalten. Das kann durch direkte Beobachtung geschehen. Bücher oder Vorträge. Fernsehen, Dokumentationen oder von anderen Menschen die von ihren Erlebnissen berichten. Die andere Richtung ist viel schwieriger. Es müsste das Unterbewusstsein „angestochen“ werden. Also müsste man an jene Informationen heran kommen von den Zeiten, die man selbst nicht erlebt hat, die aber auf einen eingewirkt haben als man zwar da war, aber nicht aktiv das Geschehen als sich selbst wahrgenommen hat. Das wäre eine echte Bewusstseinserweiterung. Mit diesem Wissen würde man die Tricks kennenlernen. Die Falsch Spieler. Die wahren Hintergründe könnten erkannt werden, also was wirklich „gespielt“ wird läge nicht mehr im Verborgenen. Das wäre doch eine spannende Sache. Die Hütchenspieler Tricks auch in diesem Bereich aufdecken. Da dies aber bisher nicht wirklich möglich war sollten also diese Hütchen Spieler Mittel und Wege gefunden haben dieses Wissen zu verbergen. Bewusstsein ist also: 1) Wissen um mich selbst. Ich bin da und ich weiß dass ich es bin der da ist. 2) Wissen um meine Umgebung. Nicht nur Beobachtung und Wahrnehmung meiner Umgebung. Ein aktives Erkennen von dem was mich umgibt. 3) Wissen um meine Existenz zu Zeiten an denen ich nicht da war und wusste dass ich es bin der da ist. Alle diese 3 Punkte sind schwierig zu realisieren. Selbst der erste Punkt wird attackiert oder in Zweifel gezogen. Ich bin ja nur ein Gehirn. Ich bin also nichts weiter als elektrische Signale. Das ist Bewusstsein. Der größte Witz dabei ist, dass dieses Bewusstsein von allein entstanden sein soll. Durch die Evolution. Naja, vielleicht gelingt es denen mal einen Computer mit Bewusstsein zu bauen. Der zweite Punkt wird auch stark eingeschränkt. Nicht so sehr die Wahrnehmung. Aber das Wissen. Dabei wird gerne das irreführende Wissen verwendet oder die glatte Lüge, also die Falsch Information. Und der dritte Punkt scheint so gut wie unmöglich sein zu erreichen. Fassen wir also zusammen: Wir wissen jetzt was Bewusstsein ist. Wir wissen allerdings auch, wie wenig wir unser Bewusstsein steigern können. Punkt 2 ist für uns machbar. Wir müssen aber sehr aufpassen nicht in die Irre geleitet zu werden. Um im Punkt 3 auch nur einen Millimeter weiter zu kommen müssen wir sehr gut beobachten lernen. Aber ohne einen starken Punkt 2, also korrekte Informationen, werden wir hier nicht weiter kommen. Und in diesem Bereich des Lebens sind korrekte Informationen Mangelware. Der Schlüssel sind korrekte Informationen die in einer Form vorliegen die der Empfänger auch korrekt aufnehmen kann. Es nützte also nichts korrekte Informationen zu bekommen die derart versteckt oder „verschlüsselt“ sind, dass sie vom Empfänger nicht verstanden werden können oder nur dann wenn der Empfänger als „auserwählt“ betrachtet wird und die Schlüssel zu diesen Informationen erhält.
Feldlinien - Bewusstsein und Wissen
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